Garten im Sommer

Die Gartenerträge sind kaum noch beherrschbar

Nicht so sehr, wegen der Menge an Obst, Gemüse und den verschiedensten Kräutern, sondern eher aufgrund der extremen Niederschlagsmengen der letzten Wochen. Oder war es nicht sogar über Monate nass von dort oben? Als (Noch-) Besitzer eines richtigen Hygrometers (das ich mitunter vor lauter Grauen und Wut schon umgedreht habe) sehe ich Tag für Tag meistens nur dunkle Wolken auf dem Vorschaudisplay und bin regelrecht erschrocken, wenn wirklich mal ein Sonnensymbol sichtbar ist. Von daher sind die Gartennutzflächen tatsächlich kaum noch beherrschbar, zumindest nicht, ohne festes Schuhwerk oder besser Gummistiefel.

Wenn das kein gutes Gartenjahr wird!

Dennoch war die Ausbeute bei den Zwiebeln recht üppig. Vorige Woche kamen sie raus aus der Erde, denn die Gefahr des Verschimmelns im dauerfeuchten Boden, war mir dann doch zu groß. Prächtig gewachsen sind sie allerdings wie lange nicht, sogar beide Sorten. Stuttgarter Riesen und die roten Red Baron stammen diesmal nicht aus dem Gartencenter und schon gar nicht von Kiepenkerl, sondern sind ganz gezielt bei einem privaten Qualitätssaatguthändler besorgt worden, was sich, wie im Bild zu sehen ist, gelohnt hat. Ebenfalls von Samen-Gernand stammen die Tomaten, die, ehe sie so prächtig aussehen wie jetzt, mit viel Liebe und Engagement gehegt und gepflegt wurden. Aus Samen übrigens, den ich schon mindestens drei Jahre und mit offener Papiertüte im Schuppen gelagert und beinahe vergessen hatte. Machen Sie das mal mit dem hochgezüchteten Turbosaatgut vom Discounter oder aus dem Gartencenter.

Nun sind jedenfalls die kleinen Früchtchen dran und es bleibt die Hoffnung, dass sie noch größer und vor allem rot werden, wenn’s denn mal wieder wärmer wird und auch bleibt. Und: Ich werde das Experiment wagen und die letzte Juliwoche dazu nutzen, die restlichen Steckzwiebeln noch in den Boden zu bekommen. Dann wäre die zweite Ernte Anfang Oktober, sodass ein zusätzlicher Vorrat für die Wintermonate angelegt werden kann. Wenn es auch unangenehm ist: Ich finde es immer noch bemerkenswert, wie selbst gezogene Zwiebeln – so vorsichtig man sie auch schälen und zerstückeln mag – die Augen zum Tränen bringen können.

Ach und was ich eigentlich ursprünglich und ganz zum Anfang schreiben wollte: Ab jetzt gibt es auf Mein-Hobby-Garten wieder regelmäßig was auf die Augen, also zum Lesen meine ich. Zwei bis drei Artikel (mindestens) pro Woche und mit Substanz! Ehrlich!

Also bleiben Sie dem Portal für die Best Ager weiterhin (oder wieder) gewogen – DANKE!

Die transportablen Behälter haben sich in den letzten Jahren großartig bewährt, da sie je nach Wetterlage an einen anderen Ort umgestellt werden können.

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