Garten im Frühling

Brückentag – und nun?

Nachdem der Frühling nun deutschlandweit mit Temperaturen am Tage im 20-Grad-Bereich Einzug gehalten hat, ist für die Gartenfreunde jetzt Pflanzzeit angesagt. Somit wird es an diesem Wochenende wohl einen wahren Run auf die Gartencenter und Baumschulen geben, denn die Zeit der Nachtfröste ist ebenfalls beendet, sofern wir den Weissagungen der Meteorologen vertrauen dürfen. Wir haben mit den Auspflanzungen selbst gezogener Tomaten und anderer Gewächse bereits vor zwei Tagen begonnen und hoffen auf ein gutes und ertragreiches Gartenjahr. Ja, unsere derzeitig vier mehr oder weniger geordneten und organisiert angelegten Komposthaufen haben sich für Anpflanzungen aller Art prächtig bewährt, wie auf dem oberen Foto eindrucksvoll erkennbar ist. Auf einer recht geringen Fläche von 1,5 qm hatten wir im späten Frühjahr zwei Salatgurkenpflanzen eingesetzt, die jeweils einen Ertrag von gut zehn Stück hervorgebracht haben.

Hier kommt die Wärme tatsächlich von unten und der Überfluss an Regenwasser sickerte ebenfalls schnell ab. Reiche Gurkenernte mit angenehm natürlichem Aroma.

Was alles so auf einem Komposthaufen gedeihen kann

Vorteil dieses Standortes ist, dass er von der Sonne am Vormittag sowie am späten Abend gut erreicht wird, aber von der Mittagshitze verschont bleibt. Übermäßige Feuchtigkeit, durch die im Norden Deutschlands spezifischen hohen Niederschlagsmengen, fließt rasch in das Innere des Haufens ab, sodass sich keine angestaute Nässe im Wurzelbereich der Gurkenpflanzen absetzen kann.

Zwei Komposthaufen aus dem letzten Herbst, die dann über Winter um die 20 cm niedriger wurden.
Jetzt noch ordentlich frische Erde drauf und – in diesem Fall – die Paprikapflanzen rein. Unter die Wurzel noch einige Lagen Zellstoff, denn immerhin, die „Eisheiligen“ können ja auch noch kommen.

Die Vorbereitung des Komposthaufens für die Pflanzung

Wir waren nicht übermäßig penibel bei der Befüllung und haben im letzten Jahr eigentlich alles auf unseren Haufen gesammelt, was bei den Unkrautbeseitigungsaktionen im Garten oder der Laubharkerei im Herbst an natürlichen Abfällen zusammengekommen ist. Bei längeren Trockenperioden wurde der rein biologische Inhalt im Zweiwochenabstand gewässert und damit vom Volumen her verdichtet. Konsequent vermieden haben wir allerdings die Verwendung von Küchenabfällen, wie Kartoffelschalen, Kohlblättern oder gar Speiseresten, da es hierdurch mitunter zur Bildung unerwünschter Fäulnis kommen kann.

Optimale Bodenverhältnisse haben wir mit dem Herbstlaub erreicht. Diese Deckschicht wurde dann mit einem Sand-/Kies-Gemisch bis in den März hinein gesichert. Die finale Version, wie im nächsten Foto dargestellt, entstand im April mit dem Aufschippen von Mutterboden, der im gleichen Anteil mit handelsüblicher Blumenerde vermischt ist.

In den nächsten beiden Wochen geht es mit den selbst gezogenen Sämlingen weiter, die jetzt noch ein paar warme Tage brauchen, um kräftiger zu werden – wir werden drüber berichten. Wenn nicht gerade selbst gezogen, beziehen wir unsere Sämereien immer in ausgezeichneter Qualität im Onlineshop von PflanzenFee…  Gemüsesamen günstig online bestellen!

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