Hecken Zäune & Co.

Hecken bunt und grün

Die natürliche Grenze zum Rückzugsort

Manche meckern, andere finden sie schön: Die Hecken in vielfätigen bunten oder grünen Farben. Seit der Steinzeit sind Hecken natürliche Grenzen zum Rückzugsort. Es ist ein Zeichen der Sesshaftigkeit, des Wohlergehens und natürlich als Grenzmarkierung. Im Barock-Zeitalter wurden Hecken als Grenzmarkierung und Windschutz eingesetzt. Hecken sollten die Landschaft gliedern und ein bisschen Ordnung in die Gartenräume bringen. Hecken sind zu natürlichen Grenzen der Natur geworden. Sie sorgen für Schutz und Rückzugsmöglichkeiten für Mensch und Natur.

Wann Hecken gepflanzt werden sollten

Wer im nächsten Jahr eine bunte oder grüne Hecke in seinem Garten haben möchte, sollte bereits im Oktober anpflanzen. Hecken können als Containerpflanze von Oktober bis März angepflanzt werden. Die immergrünen Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer, Glanzmispel oder Eibe sollten den Oktober bevorzugen, weil sie recht frostempfindlich sind. Immergrüne Hecken sind konstant und verändern ihr Aussehen nicht, sind allerdings auch ein Blickfang in trüber Jahreszeit. Darüber hinaus werfen sie kein Laub ab. Ganz anders ist das bei blühenden Hecken. Sie verändern sich in den Farben über das ganze Jahr und wefen mitunter viel Laub ab. Der Wechsel der Jahreszeiten lässt sich gut erkennen. Die bunte Vielfalt bringt Abwechslung in den Garten.

Schnell wachsende Hecken als Sichtschutz

Bei den Nadelgehölzen bietet sich als schnellwachsende Hecke die Thuja an. Durch den mehrstämmigen Aufbau bietet diese Pflanze bereits in jungen Jahren einen beeindruckenden Sichtschutz. Eine weitere anspruchslose Heckenpflanze ist die Eibe, Taxus baccata, mit ihrer winterharten und schattenverträglichen Eigenschaft. Ein weiterer Tipp für schnell wachsende Hecken als Sichtschutz ist der immergrüne Kirschlorbeer, Prunus lusitanica Angustifolia. Diese Sorte ist sehr gut im Anbau und in der späteren Schnittgestaltung. Was den Standort anbelangt, sind diese Kirschlorbeersorten recht tolerant. Eine schnell wachsende Hecke ist ebenso die Bechereibe, Taxus Media Hicksii. Sie ist sehr robust und benötigt kaum Licht. Selbst der Boden kann recht anspruchslos sein. Wer eine besonders schnell wachende Gartenhecke bevorzugt, sollte das Geißblatt, Lonicera, in seine Gartenplanung mitaufnehmen. Schnell wachsende Hecken müssen von Anfang an gut gepflegt werden, um einen natürlichen, farbenprächtigen und guten Wuchs über das gesamte Jahr zu haben.

Blühende Gehölze sorgen für Farbtupfer im Garten

Zu den unterschiedlichen Jahreszeiten zeigen sich blühende Gehölze, die auch sehr gut als Sichtschutz Verwendung finden, als herrliche Farbtupfer im Garten. Im April leuchtet die Forsythie, Forsythia, in ihrem gelben Flair. Die Zierjohannisbeere, Ribes sanguineum, öffnet als nächster Frühblüher seine roten Knospen. Ein besonderer Hingucker ist die Zierquitte, Chaenomeles. Wenn im Mai die Blüten sprießen, zeigen sich der Goldregen, Laburnum, der Judasbaum, Cercis, oder der Flieder, Syringa, in ihren schönsten Farbblüten. Im Frühsommer macht sich der Schneeball, Viburnum opulus Roseum, mit seinen weißen Bällchen auf die Spur. Hibiskusblüten des Schmetterlingsstrauchs Buddleja davidii erstrahlen in einer Schönheit des Blau-Violett von Juni bis September. Zu den typischen Heckenpflanzen, die das ganze Jahr über für Farbtupfer sorgen, zählt die Wildrose, Rosa majalis. Selbst im Herbst fasziniert uns die Hecke Felsenbirne, Amelanchier, oder die Zaubernuss Hamamelis mit ihrer Blattfärbung.

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