Gesunde Ernährung

Teil Dir doch mal ‘ne Kuh

Also früher auf dem Dorf wurde ja alles geteilt, kenne ich noch recht gut von meinen Großeltern aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts. Kein Dorf, eher ein Städtchen mit kleinen Siedlungsgebieten und jeder hatte irgendwelche Viecher im Stall. Die Kleinen, also Kaninchen, Hühner und Weihnachtsgänse wurden ganz in Familie gegessen, war ein Schwein fällig, gab es ein Schlachtefest, zu dem auch die weitläufigsten Nachbarn erschienen. Und was nach dem gemütlichen Teil am Abend nicht mehr verdaut werden konnte, wurde eben mit nach Hause genommen. Heute wird anders geteilt – online, ‘ne Kuh zum Beispiel.

Neue Vertriebswege vom Erzeuger zum Verbraucher

Kaufnekuh – also ich find’s eine Wahnsinnsidee, wie man das dort auch logistisch so hinbekommt. Und dass es funktioniert, beweisen nicht zuletzt die fast durchweg positiven, fast 1.000 Kundenbewertungen, die von Leuten sind, die das Bio-Fleisch total überzeugt hat. Klingt auch alles sehr glaubhaft, die Höfe der Erzeuger werden ausführlich beschrieben, das Fleisch kann bis in die Geburtsstunde der Tiere zurückverfolgt werden, ist aus artgerechter Haltung und sollte frei von all den Zusatzstoffen sein, mit denen in der profitorientierten Lebensmittelindustrie schon jahrzehntelang versucht wird, die Menschheit zu vergiften. Von der perversen Qual der Tiere einmal ganz abgesehen, die schon viele Verbraucher dazu getrieben hat, überhaupt keine Fleisch- und Wurstwaren mehr zu konsumieren.

Quelle Screenshot: www.kaufnekuh.de

Ganz billig sind die zwischen 3,6 und 7,2 kg wiegenden Schlachtpakete nicht, dafür jedoch um so appetitlicher. Aber vielleicht motiviert gerade der Preis dazu, die eigenen Verzehrgewohnheiten, was Fleisch und Wurst anbelangt, zu überdenken. Je nach persönlichem Geschmack kann bei allen vier Paketen eine BBQ-Option aktiviert werden, was die Entscheidung letztlich noch ein wenig schwieriger macht. Wenn es sehr eilt mit dem kleinen Hunger, muss man sich aber dennoch auf eine Wartezeit von um die drei Wochen ab Bestelltag einrichten. Denn: Die Kuh kommt erst zum Schlachter in der Nähe, nachdem Sie zu 100 Prozent verkauft worden ist. Für Besseresser zu Weihnachten daher als Tipp: Rechtzeitig vor den Feiertagen bestellen.

Apropos: Rennen Sie nicht wieder sinnlos in der Gegend rum, wegen der Angstkäufe vor dem Heiligen Abend. Gönnen Sie Ihren Lieben besser dieses Jahr mal einen KuhPon!

Letzter Tipp von wegen „Ich esse doch aber überhaupt kein Rindfleisch…“: Die leckeren Ökopakete mit Medaillons, Bratwürstchen und Schnitzelfleisch gibt’s auch in der schweinischen“ Variante.

Auch wenn der Grill schon im wohlverdienten Wintermodus ist, der zu 100 Prozent natürlich abbaubare CasusGrill by BLOME Einweggrill packt das selbst zu den Weihnachtsfeiertagen locker! Hier steht’s, wie es mit dem kleinen Fix-und-Fertig-Grill geht, hatte ich schon mal für das österreichische Diy-Portal Diybook getestet:  Bio-Einweggriller im Test!

Quelle: Blome – Tillmann GmbH, Sundern

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