Garten im Frühling

Gartenglück mit Blumenwiesen

Herrlich, was für ein Gartenglück mit diesen wundervollen Blumenwiesen. Es ist nicht nur etwas für das Auge, es ist eine Freude für die Umwelt, wenn, statt nur grünem Rasen oder Steingarten, das Herz für Bienen und Insekten eröffnet wird. Dabei ist es nicht mal mühevoll und spart später an Zeitaufwand. Das Gartenglück mit bunten Blumenwiesen ist sehr viel pflegeleichter und bietet den Tieren gute Nahrung und auch Unterschlupf.

Wie sieht die bunte Blumenwiese aus?

Das Gartenglück mit Blumenwiesen ist bis in den Oktober hinein ein wunderschönes Farbenmeer. Rosettenbildende Arten machen es dabei dem Unkraut recht schwer, sodass nicht mehr so viel gejätet werden muss. Wildblumen sorgen für jahrelange Freude. Über 30 verschiedene Arten werden so manche Herzen erfreuen. Die nektarreichen Blüten locken von Frühjahr bis Herbst die Bienen und Hummeln an. Zu den beliebten und farbenprächtigen Blumenwiesen gehören die Kornblumen, Akelei, Eisenkraut, Heidennelken, Lein, Margeriten, Mohn, Moschusmalven, Dost, Silberblatt, Nachtkerzen, Seifenkraut und viele andere Arten. Selbst die Singvögel sind sehr glücklich, wenn auf den Blumenwiesen das Ochsenauge, die Schwarze Königskerze, Herzgespann und Sonnenhut vorzufinden sind. Unsere Schmetterlinge freuen sich über die Wiesenglockenblumen, Salbei, Bibernelle, Natterkopf und Wiesenschlüsselblumen. Das Gartenglück mit Blumenwiesen ist für Menschen und Tiere ein wahrer Segen.

Auch wenn nur wenig Platz im Garten ist, ein kleines Fleckchen, wie hier an der Hauswand, links und rechts eines Gartenwegs, ist für einige Körnchen Blumenwiesensaat immer noch etwas Platz.

Warum Blumenwiesen sehr wichtig sind

In den meisten Gärten sieht es kahl und leer aus. Nur der grüne Garten, der schnell zu mähen ist, umgibt das Haus. Neuerdings sind viele Gärten mit steinen ausgestattet, dabei sind Blumenwiesen sehr viel wichtiger. Eine aktuelle Studie des Krefelder Entomologischen Vereins hat ergeben, dass in den letzten 30 Jahren rund 70 Prozent der Insektenbiomasse verschwunden ist. NABU sieht den Grund in der zunehmend artenärmeren Natur. Wenn Bienen und Insekten keine Nahrung mehr finden, erfolgt auch keine Bestäubung von Obst und Gemüse. Vögel finden keine Fliegen und Käfer mehr. Das bedeutet für sie ein langsames Aussterben. Es ist wirklich höchste Zeit, etwas in seinem eigenen Garten zu tun: Blumenwiesen anzubauen.

Im Einklang mit der Natur

Diese Artenvielfalt von Wild- und Nutzpflanzen gibt uns allen ein besonderes Zeichen für den Einklang mit der Natur. Nichts ist schöner als die Vögel morgens singen zu hören, die bunten Schmetterlinge zu sehen, die Bienen summen zu hören und die bunten Blüten an den Obstbäumen und auf der Blumenwiese anzuschauen und zu bewundern. Das Wohlfühlambiente für Mensch und Natur ist auch psychologisch gesehen das Schönste, was uns im heimischen Garten und im Umfeld passieren kann. Wir machen es seit Jahren, fühlen uns wohl und erfreuen uns tagtäglich an der Pracht der Blumen, Bienen, Vögel, Schmetterlinge in ihren schönsten Gewändern. Inmitten des Gartenglücks liegen wir zudem auf einem Liegestuhl auf der Blumenwiese, entspannen, lesen oder folgen den herrlichen Geräuschen der Natur.

Das Saatgut für insektenfreundliche Blumenwiesen eignet sich auch hervorragend als Unterpflanzung, wie hier auf dem Bild bei rotem Wein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.