• Garten im Winter,  Hecken Zäune & Co.

    Hagebutten – fast überall kostenlos zu haben!

    Auch hier bei mir, direkt vor der Haustür. Viele der ach so wertvollen Heilmittel, die uns diese bescheuerte Fernsehwerbung vor der 19.00 Uhr heute-Sendung immer wieder schmackhaft zu machen versucht, können wir damit sparen und das viele Geld, für dieses nutzlose Zeug ebenfalls. Wir müssten es unserem inneren „faulen“ Ich gegenüber lediglich zulassen, dass wir diese Früchte der Natur einfach mal zehn bis zwanzig Minuten lang in unsere Taschen füllen. Hierzulande am häufigsten hängen die Hagebutten an der Hundsrose (Rosa canina) rum, einer weitverbreiteten Heckenart. Solche Sträucher, oft als Grundstückseinfriedung genutzt, können schon mal drei bis vier Meter in den Himmel wachsen. Die Blütezeit – übrigens im todschicken Hellrosa –…

  • Garten im Winter

    Meerrettich – ein scharfes Geschenk der Natur

    Selbst zu den Festtagen wird dieses scharfe Geschenk der Natur zu vielen Speisen benötigt: Der Meerrettich. Wer jetzt bei dem tristen und frostfreien Wetter eine scharfe Gabe aus der Erde holen möchte, sollte es noch tun, denn die geruchlose Wurzel ist sehr kostbar als Lebens- und Heilmittel. Bekannt ist sie auch unter den volkstümlichen Namen Rachenputzer, Bauernsenf, Pfefferwurzel und Fleischkraut. Beim Zerlegen der Wurzel werden die Schadstoffe freigegeben und es kann sicherlich zu Tränen führen. Selbst gerötete Wangen und Nasenlaufen können nicht unterbunden werden, jedenfalls nicht umgehend. Diese kleinen Nebenwirkungen können wir jedoch für das scharfe Geschenk der Natur im Dezember gerne in Kauf nehmen, wenn wir wissen, was der…

  • Nachhaltigkeit im Garten

    Vorgemerkt: Öko-Saatgut für 2019

    Am Wochenende hatte ich mich mit einem Landwirt unterhalten und fragte ihn, was nun der Unterschied zwischen Bio- und Öko-Saatgut wäre. Er erklärte mir, dass die EU-Öko-Verordnung vorschreibt, dass Bio-Betriebe lediglich Bio-Saatgut verwenden dürfen. Dazu reicht es aus, dass das Saatgut in einem Bio-Betrieb vermehrt wird. Öko-Züchter hingegen kreuzen Pflanzen so lange, bis ein ökonomisch nachhaltiger Pakt mit der Natur geschlossen wird. Das braucht natürlich seine Zeit. Der Öko-Züchter sucht die Pflanzen aus, deren Eigenschaften am deutlichsten erkennbar sind und den Richtlinien und Wünschen entsprechen. Das kann mehrere Jahre dauern, bis die Pflanze den gewünschten Anforderungen entspricht. Das kostet allerdings nicht nur Naturkenntnisse, Leidenschaft und Ausdauer, sondern auch Geld, um…

  • Zierpflanzen

    Vorsicht bei Weihnachtssternen, Christrosen & Co.!

    An diesem Wochenende geht es wieder los, da werden die Wohnungen mit prachtvollen Blüten geschmückt sowie Töpfe und Kübel mit Amaryllis, Christrosen und Weihnachtssternen aus den Baumärkten in die vorweihnachtlichen Häuser gekarrt. Die Wenigsten wissen allerdings, dass dieses gut gemeinte weihnachtliche Flair ziemlich giftig sein kann. Vorsicht geboten ist übrigens auch bei den Adventsgestecken, die oft aus Mistel-, Eiben-, Efeu- oder Stechpalmenzweigen gebunden sind. In der Amaryllis sind solche gefährlichen Giftstoffe oder toxischen Alkaloiden praktisch sogar in sämtlichen Pflanzenteilen enthalten, selbst in der Zwiebel treten sie in großen Mengen auf. Der Verzehr weniger Milligramm kann dabei schon zu heftiger Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall, Benommenheit und sogar zu akuten Lähmungen und…